Marktkommentar: Und plötzlich kam am Mittwoch die Korrektur!

Diese Handelswoche  KW 20 war vom Verlauf her sehr gemischt. So gemischt, wie es gemischter gar nicht hätte sein können! Aber der Reihe nach: Die Woche begann genauso, wie die Vorherige aufgehört hat. Mit teilweise neuen Rekordhochs, ging es kräftig in die jeweilige Trendrichtung. Dienstagabend hatten wir bei den Trendsignalen und in unserem Musterdepot neue historische Höchststände. Und dann ging es am Mittwoch aus heiterem Himmel in die nächste Korrekturphase, die immer noch anhält.

Schon die asiatischen Märkte begannen am Mittwochmorgen sehr schwach, lediglich die Devisen konnten sich in Trendrichtung weiter bewegen und schlossen die Woche äußerst positiv ab. Dies gilt besonders für EUR/USD und GBP/USD.  Der große Gewinner war in der abgelaufenen Woche das Brent Öl welches im Wochenverlauf 5,7 % nach oben ging und damit dann nicht nur im Musterdepot ein Kauf war, sondern auch bei unseren Trendsignalen ein langfristiges Kaufsignal generiert hat. Umgekehrt war auch ein Rohstoffmarkt der schlechteste Markt der abgelaufenen Woche: das Palladium. Dies bewegte sich ebenfalls um 5,7 %, allerdings genau in die Gegenrichtung nach unten.

Die anderen Märkte haben sich in der Mehrzahl dann ab Mittwoch in die „falsche“ Richtung, also gegen den vorherrschenden Trend entwickelt. Und das ist dann eine Korrektur. Auch wenn die erste Korrektur-Welle sehr „scharf“ ausfiel und das erst mal auf dem Trading Konto ziemlich dramatisch aussieht, ist es dennoch sehr wichtig gewesen, dass es eine solche Bewegung überhaupt gab. Denn das ist für die weitere Stabilität der langfristigen Trends eher als gesund einzustufen.

Und wie immer gilt, die Drawdowns tapfer durchzuhalten und die weiteren Signale diszipliniert umzusetzen. Denn nur so sind wir in der Lage die mit Sicherheit wieder kommenden Höchststände auch auf unser Konto zu übertragen. Die weitere Vorgehensweise ist klar: Da wo die Trends in Takt sind, halten wir konsequent unsere 100%ige Positionsgröße. Da wo die Korrektur läuft, gehen wir, wie immer, mit der Hälfte des Risikos (50%) Short. Solange wir das langfristig so tun, können wir weitere Höchststände in unserem Trading Konto gar nicht verhindern!

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